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 So leben die Kinder der Welt

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BeitragThema: So leben die Kinder der Welt   Sa Sep 18, 2010 6:29 pm

Das kleine Samenkind

Das kleine Samenkind lebt nicht etwa in einer Pflanze, gut eingehüllt als Samen.

Nein , es gehört einer Völkergruppe an, welche hoch im Norden unserer Erde lebt.
Es trägt sogar einen Namen, ist ein Mädchen und heißt Oona, was soviel wie "Die Einzige" heißt. Wahrscheinlich wurde sie so genannt, weil sie die einzige Tochter der Familie ist.

Sie hat noch zwei ältere Brüder - den Eino und den Olavi, dessen Name "Der Erbe" bedeutet. Er ist der Älteste und wird einmal die große Rentierherde des Vaters übernehmen, wenn dieser einmal alt ist.

Oona hat viele Onkel und Tanten, Cousins und Cousinen, welche über mehrere Länder verteilt leben. Das Land der Samen war über lange Zeit ein riesen Gebiet. Doch heute zieht es sich über mehrere Länder hin, welche durch Grenzen getrennt werden. Oona selbst, lebt mit ihren Eltern, den Brüdern und der Großmutter in Finnland - ganz nah am Polarkreis. Dort wo das Klima rau ist und sich die Landschaft der Tundra trist und öde ausbreitet. Andere Familienmitglieder leben verteilt über Norwegen, Schweden und Russland.

Zu der Zeit wo die Polarlichter den Himmel erhellen, es für 6 Monate finster ist, dann lauscht Oona den Märchen uns Sagen aus vergangenen Zeiten, welche die Großmutter erzählt. Aber auch über das frühere Leben der Samen weiß sie viele interessante Geschichten zu erzählen.

Die Großmutter selbst kannte es noch - das Nomadenleben, als die Samen noch in den Jurten, den Zelten der Nomaden, lebten und mit ihren Rentierherden durch die weite Tundra zogen. Wenn der Winter mit dem vielen Schnee und der ewigen Dunkelheit sich über das Land legte, die Sonne von den Polarlichtern am Himmel abgelöst wurde, da konnte man sie noch sehen, die Männer auf ihren Langlaufski oder ihren Schneeschuhen., wenn sie sich auf die Suche nach ihren Rentierherden begaben. Die Männer die sie noch kannte, waren oft so lange unterwegs, das sie oftmals von Schneestürmen überrascht wurden. Dann buddelten sie sich Schneehölen oder bauten sich einen Iglu, wo sie geschützt waren vor der Kälte und dem Schnee.

Oona selbst ist mit ihrer Familie heute sesshaft. Sie leben in einem fest gebauten Haus. Ihr Papa jedoch ist ein Rentierzüchter und besitzt eine riesige Herde. Oona kennt ihren Papa nur auf dem Schneescooter, auf dem die Samen schon seit langer Zeit unterwegs sind. Und wenn ganz besondere Arbeiten, welche viel Zeit in Anspruch nehmen, anliegen, nimmt auch er eine Jurte mit auf den Weg. Aber nur für ein paar Tage.

Je öfter sich die Sonne blicken lässt, um so mehr kommen die Samen aus der Stille und Zurückgezogenheit hervor. Ihr Leben wird ausgelassen und heiter. In diese Zeit fallen dann viele Feste.

Zu diesen Festen tragen die Samen noch heute ihre schöne bunte Folkloretracht, auch wenn sie inzwischen schon von Jeans und T-Shirt verdrängt.

Der Vater, Olavi und Eino tragen dann Hosen aus Rentierfell und schwere blaue Tuniken mit roten Bändern und bunten Borten verziert, welche von Gürteln zusammengehalten werden.

Die Großmutter, die Mutter und Oona stehen den Männern der Familie in nichts nach. Ihre Oberteile sind nur länger und glockiger geschnitten. Ihre Tunika verschönern die Frauen mit schönen Tüchern, welche lange Fransen haben. Aber auch ihren schönsten Silberschmuck, tragen sie an diesen Tagen zur Schau.

Ein Fest kennst auch Du!

Von Mitte Mai, bis Mitte Juli will die Sonne am Polarkreis gar nicht untergehen, in diese Zeit fällt die Mittsommernacht.

Aber dieses Fest, ist nicht das Lieblingsfest von Oona. Jedes Jahr zur Osterzeit, feiern die Samen ein riesiges Fest. Alle Völkergruppen der Samis treffen sich in einem verabredeten Hauptort zu Wettbewerben. Aus allen Ländern strömen sie zusammen.

Oona legt ihre Tracht an und fährt mit ihrer Familie nach Hetta, einem Hauptort der Samis in Finland. Sie selbst ist noch zu klein, aber ihre Brüder messen sich mit den anderen Samen in den Wettbewerben. An diesen können Männer und auch Frauen teilnehmen. Die Spiele finden im Rentierschlittenrennen, im Lassowerfen und in vielen anderen Diziplinen statt, die in ihrem früheren Leben bei der Rentierzucht angewand wurden. Die Angehörigen, der Teilnehmer an diesen Spielen, stehen am Rand der Wettbewerbsstrecke und jubeln ihren Freunden, Kindern und all ihren weiteren Verwanten zu. Diese Tage liebt Oona über alles.

So treffen sich die "Herrscher des Nordens" Jahr um Jahr, bis auch Oona alt genug ist um an den Wettbewerben teilzunehmen.

Kennst Du noch ein anderes Wort für Oonas Völkergruppe?

In ihrem Heimatland Finnland, nennt man sie Lappen, was sie gar nicht erfreut.

Kein Wunder, wo Samen doch Volk heißt.


Zuletzt von Denkzeit am Do Mai 18, 2017 4:32 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: So leben die Kinder der Welt   Di Sep 28, 2010 5:55 pm

Ayo aus Afrika

Ayo, was "Die Freude" heißt, ist ein kleines Nomadenkind und lebt in Afrika.

Ihr Leben ist ganz anders als das von dem kleinen Samenkind.

Am Äquator, wo dieses kleine Mädchen lebt, scheint für 12 Stunden die Sonne und es herrscht für genauso viele Stunden die Dunkelheit. So hat sie früh gelernt sich nach der Sonne zu richten.

Lange hat es nicht geregnet und die Dürre greift um sich. Um Wasser vom Brunnen zu holen, nehmen die Frauen und Mädchen weite Wege auf sich, weil die meisten Wasserquellen schon ausgetrocknet sind.

Ayos ältere Schwester Abebi, ihr Name bedeutet "Die Ersehnte", hilft der Mutter tagtäglich dabei, das Wasser aus weiten Entfernungen, zu ihrem jetzigen Wohnsitz, zu tragen.

Die jüngere Adamma, "Das schöne Kind", sitzt beim Buttern. In Afrikas Savanne gibt es keine Fabriken, welche das Buttern für die Menschen übernehmen. Nein, die Milch kommt in ein geschlossenes Ziegenfell, an dem Adamma solange rüttelt, bis daraus Butter wird.

Ayo selbst, hütet für ihr Leben gern die Ziegen der Familie und kann sie sogar melken.

Ihr Vater ist ziemlich reich, denn er besitzt mehr als 40 Kamele, die der älteste Bruder Akana, "Der der an der Reihe ist", hüten darf. Für ihn ist es eine große Ehre, auf den Reichtum des Vaters aufzupassen.

Nun fragst Du Dich sicher, wie man sich so viele Kamele verdienen kann?

Der Vater verkaufte seine Tochter Adiam, "Die Gabe", an einen reichen, sehr viel älteren Mann und bekam für sie 30 Kamele.

20 Kamele, hat er aber auch schon für seinen Sohn Abiola, "Den in Würde geborenen", ausgegeben. Diese Kindfrau, die Tochter eines Freundes, wird er später einmal heiraten.

Auch Abebi, wurde schon für 30 Kamele, an den Sohn eines Freundes versprochen.

4 schöne Töchter versprechen der Familie ein sorgenfreies Leben.

Aber mit jedem Sohn, geht auch wieder ein Teil des Reichtums weg, weil die Väter der ausgewählten Frauen, ausgezahlt werden müssen.

Es ist gerade 6 Uhr am Morgen und Ayo ist gerade aufgestanden. In einer halben Stunde muss sie fertig sein, dann ist es taghell und sie muss mit ihrer Ziegenherde durch die Savanne ziehen. Die Dürre hat sich schon sehr weit ausgebreitet und sie muss, wie ihre Schwester zum Wasser holen, weite Wege zurücklegen, um noch schöne saftige Futterstellen zu finden.

Sie schlüpft in ihr schönes buntes Stoffkleid und macht sich auf den Weg. Immer die Sonne im Blick.

Abebi begleitet sie ein Stück des Weges, um frisches Wasser zu holen. Mit dem Krug auf dem Kopf, hat auch sie einen weiten Weg vor sich.

Ayo hüpft fröhlich, mit der Gerte in der Hand, neben ihren Ziegen her. Ihr Kleidchen hat sie gekonnt zwischen den Beinen verknotet. Schließlich will sie ja auch auf die Bäume klettern können. Von oben herab, kann sie die Savanne besser überblicken und so ihre Ziegen vor Gefahren schützen. Gegen Mittag hat sie ein schönes saftiges Fleckchen gefunden und ruht sich im Schatten eines Baumes aus. Aber schon bald muss sie den Rückweg antreten.

Die Sonne ist gerade am untergehen und liegt als glutroter Halbkreis am Horizont der Savanne, als Ayo ihr Zuhause erreicht. Überrascht hält sie inne. Das Zelt ist abgebaut und einige Kamele schon mit dem gesamten Hausrat beladen. Davon haben die Nomaden nicht sehr viel, denn sie ziehen immer wieder von Ort zu Ort, durch das ganze Land. Immer weiter und weiter, dorthin wo die Dürre sich noch nicht ausgebreitet hat. Die Familie wartet nur noch auf Ayo. Ihre Zicklein, bekommen alle selbstgefertigte Strickle um den Hals, und werden wie die Kamele  zusammengebunden, damit auch ja kenes der Tiere verloren geht. Adamma und Baby Anayo, "Der der den Gott ehrt", werden auch auf ein Kamel geschnallt. Zu jeder Seite ein Kind, denn sie sind noch zu klein für solch einen langen und beschwerlichen Fußmarsch.

Dann ziehen sie endlich los, mitten durch die finstere Nacht. Kühle Luft, hat die heiße sengende nun vollständig verdrängt. Schaukelnd und schlafend, im Schutze der Erwachsenen, treten nun auch die beiden Kleinen, ihre weite Reise zum neuen Ziel an.

Auch wenn so ein Nomadenleben nicht gerade leicht ist, so ist die Familie doch glücklich.

Endlich am Ziel angekommen, sammeln die Töchter Reiser. Daraus bauen sie, gemeinsam mit der Mutter, die Umzäunungen für die Tiere.

Die Söhne, helfen dem Vater beim Zeltaufbau.

Hier können sie sich für ein Weilchen wieder heimisch fühlen, bis die Dürre sie wieder eingeholt hat.

Aber vielleicht fällt ja auch bald der Regen vom Himmel.


Zuletzt von Denkzeit am Do Mai 18, 2017 4:42 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: So leben die Kinder der Welt   Fr Okt 01, 2010 6:12 pm

Das Leben im Hochland der Anden


Hoch oben in den Anden lebt Miguel, der kleine Peruaner. Dort, im Hochland, herrscht ein raues Klima. Oft peitscht ein scharfer Wind über das karge bergige Land. Seine Eltern züchten Lamas und Alpakas. Und diese brauchen dieses Wetter, denn um so rauer und kälter es ist, um so dicker und schöner ist ihre Wolle. Denn so ein Lama möchte ja nicht frieren.

Miguel hilft seinen Eltern oft. Da es sehr kalt ist, schlüpft er in seinen schönen bunten Wollponcho und setzt seine warme Wollmütze auf. Alles aus der warmen Wolle der Alpakas und Lamas - von seiner Mama gesponnen und gestrickt.

Es ist Frühjahr und die Lamas haben Junge bekommen. Heute ist ein großer Tag, da darf Miguel helfen die Jungtiere einzufangen um bunte Bänder an ihren Ohren anzubringen. Das ist nötig, denn dort, wo der Junge mit seinen Eltern lebt, gibt es noch mehr Menschen, die Lamas züchten. Du glaubst ja gar nicht, wie bunt es dort oben auf dem Berg herumflattert. Jede Familie hat anders farbige Bänder an den Ohren der Lamas befestigt. So kann jede Familie ihre Tiere wiederfinden, die sich auf den Hochflächen völlig frei bewegen können.

Und noch schöner findet Miguel es, wenn im Sommer zur Schur alle Tier zusammen getrieben werden. Mit ausgebreiteten Armen und viel Geschrei werden die Tiere in ein Gatter getrieben. Ich glaub, dass macht jedem Kind Spaß. Dabei helfen sich alle Familien gegenseitig. Durch einen schmalen Gang gelangen die Tiere in das Gatter wo sie dann geschoren werden. Dick und pumelig betreten sie das Gatter, schmal und grazil verlassen sie es wieder. Die Wolle wird dann eingesackt und schon folgt das nächste Abenteuer.

Miguel unternimmt eine lange Zugfahrt mit seiner Mutter. Dies ist in den Anden ein riesiges Abenteuer. Hier in Deutschland, setzt Du Dich in einen halb leeren Zug, legst Dein Gepäck ins Gepäckfach und die Welt ist in Ordnung. Nicht so in Peru. Mutter und Sohn wollen in die Stadt um die geschorene Wolle zu verkaufen. Für uns deutschen ein gefährliches Unterfangen, dort Realität. Der Vater beläd eines seiner Lamas mit zwei riesen Paketen Wolle und bringt Frau und Kind zum Zug. Die Ladung kommt oben aufs Zugdach und Mutter mit Sohn ebenso, denn der Zug ist schon überfüllt. Auf diesem Weg werden sie von vielen ausländischen Touristen begleitet, die solch eine Zugfahrt auch mal miterleben wollen. Die Mutigen fahren auf dem Dach mit, die nicht so mutigen machen sich im Zug breit. So setzt sich dann der überfüllte Zug in Bewegung. Aus dem Hochland hinab bis in die Hauptstadt Lima.

Endlich angekommen, suchen die Mutter und ihr Sohn einen Träger, der die Wolle auf sein Lama läd und sie bis zum Markt bringt, damit sie die Wolle dann dort verkaufen können. Von dem verdienten Geld zahlen sie dann erst einmal ihren Träger und kaufen dann alles ein, was sie zum Leben brauchen. Auch schöne bunte Wolle, um sich schöne neue Sachen anzufertigen.

Nach ihrem Ausflug auf den Markt Limas, gehen sie gemeinsam zurück zum Bahnhof. Aber diesesmal bekommen Mutter und Sohn auch einen Platz im Zug. Und dieser schnauft den steilen Berg hinauf, zurück ins Hochland der Anden. Endlich zu Hause angekommen, freuen sie sich das sie wieder in ihrem Hochland sind. Genießen die Ruhe und lassen die Hektik der Großstadt ganz schnell hinter sich.


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BeitragThema: Re: So leben die Kinder der Welt   Mo Okt 04, 2010 5:39 pm

Said ein Kind der Wüste

Said lebt im Land der Minarette und Moscheen. Er ist ein kleines Wüstenkind und seine Sprache ist Arabisch. Zu seinen Reichtümern gehören zwei Dinge.

Said besitzt einen kleinen prunkvollen Gebetsteppich, auf dem er zu seinem Gott, Allah, betet. Das tut er fünfmal am Tag in Richtung Mekka. Dieses Mekka, ist eine Stadt in Saudi Arabien und ist der zentrale Wallfahrtsort des Islams, mit dem Heiligtum, der Kaaba.  Er betet am Morgen, zwischen der Dämmerung und dem Sonnenaufgang, am Mittag, am Nachmittag, am Abend, zwischen Sonnenuntergang und der Dämmerung sowie zur Nacht. Aber nie zum Sonnenaufgang, zum Sonnenuntergang oder wenn die Sonne am höchsten am Himmel steht.

Zum Freitagsgebet geht Said mit seiner Familie in die Moschee. Zum Gebet herrscht Geschlechtertrennung, das heißt, das Männer und Frauen in unterschiedlichen Räumen beten. Da so ein Gebet rein sein muss, steht in einem der Höfe ein Brunnen, damit man sich vom Schmutz befreien kann. Die Moschee ist aber nicht nur zum beten da, nein sie ist auch ein sozialer Treffpunkt. Dort werden Gepräche geführt, man kann dort lesen oder es werden auch Feste gefeiert.

Sein zweiter wertvoller Besitz ist ein Buch. Die Bibel der Moslems, der Koran. In eben diesem steht geschrieben, dass ein Mann soviel Frauen haben darf wie er ernähren kann. Im Höchstfall vier. Und so kommt es, das Said seinen Vater nur alle vier Wochen sieht. Denn jeweils eine Woche verbringt er bei einer anderen Familie.

So kommt es das Said 13 Geschwister hat. Aber in seiner Familie leben nur er und zwei Schwestern. Seine jüngere Schwester, welche noch vergnügt ihre schönen langen lockigen Haare im Wind wehen lässt und seine ältere Schwester, welche ihre Haare unter einem schönen Tuch versteckt, denn sie ist schon im heiratsfähigen Alter. Seit Jahren ist sie an den Sohn eines guten Freundes ihres Vaters versprochen.

Saids Mama ist eine schöne, aber sehr religiöse Frau. Daher trägt sie traditionell, so wie sie es schon von ihrer Mutter kennt, die schwarze Burka. Die Burka ist ein schwarzer langer geschlossener Überwurf, mit einem enganliegenden Kopfteil, unter dem die Frauen ihren Körper ganz verstecken können und nur ihre Augen zu sehen sind. Jedoch ist sie so modern, dass sie ihren Mädchen die eigene Wahl überlässt.

Dort wo Said lebt, wechselt sich das Grün mit dem Gelb der Wüste ab. Hier erleben jeden Tag Touristen die Welt von früher und auch die von heute. Viele von Saids Landsleuten versuchen auf eine jeweils andere Art und Weise Geld zu verdienen. Selbst die Kinder haben ihre Freude daran. Said brauchte es gar nicht, aber auch er zieht Tag für Tag mit seinen Freunden los. Mit diesen hat er sich ein kleines Holzboot gebaut und fährt mit ihnen hinaus auf den großen Fluss und wartet auf die vielen Touristenboote, die bald übersetzen werden. Dann singen sie den Touristen schöne Lieder vor, in jeweils der entsprechenden Sprache und dafür bekommen sie immer etwas Geld. Manchmal zeigt Said auch den Leuten, die gerade einen der vielen Tempel aus der Pharaonenzeit besichtigen, auch die schönsten Stellen zum fotografieren. So hat sich Said schon eine Menge Sachen erspart, auch wenn es seinem Vater nich recht ist. Seine kleine Schwester wartet am Ufer des großen Flusses und verschenkt Blümchen, die sie selbst gepflückt hat. Und auch sie bekommt dafür etwas Hartgeld, weil sich die Leute daran erfreuen. Die Mutter wechselt dieses Geld dann auf der Straße oder der Bank in Scheine um. Denn von dem harten und fremden Kleingeld kann man sich in Saids Land nichts kaufen. Manche Kinder basteln mit ihren Eltern Sachen aus Holz und bieten diese den Touristen an. So hat jeder seine Freude und verdient auch noch etwas Geld nebenbei. Aber einige seiner sind so arm, dass sie von dem Geld ihre Familien unterstützen müssen.

Heute hat Saids Familie viel Besuch. Familienangehörige und Freunde der Familie haben sich eingefunden um ein dreitägiges Fest zu feiern, denn der Neumond hat sich wieder gezeigt. Muslime richten sich bei religiösen Feiertagen nämlich nach dem Mondkalender. Mit dem ersten Neumond, der erblickt wird, wird der Fastenmonat Ramadan eingeläutet. Dieser ist nun mit dem zweiten Neumond beendet und alle Muslime feiern dies. Said hat das erste Mal diesen Fastenmonat miterlebt. Said seine kleine Schwester ist noch davon befreit, sowie auch kranke und alte Menschen und Mütter die ihre kleinen Babys stillen. Said hat einen Monat ab der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang weder gegessen noch getrunken. Und so ein Fastentag kann sehr lang werden. In den Sommermonaten kann er sogar bis zu 19 Stunden dauern. Aber vor dem Sonnenaufgang isst man Reisspeisen, Früchte und andere leichte Speisen. Und wenn der Fastentag beendet ist, isst man Datteln. Darauf folgt eine Hauptmahlzeit und eine Süßspeise. Auch hier isst man nicht alleine. Es ist Brauch sich auch hier mit Freunden oder der Familie zusammenzufinden.

Schon Tage vorher hat Saids Familie viele süße Sachen und andere leckere Sachen eingekauft, oder auch selbst zubereitet. Das Haus wurde gereinigt und aufgeräumt. Das erste Fastenbrechen erfolgt nach dem lezten Fastentag und die zweite große Mahlzeit gibt es nach dem Festgebet, wo sich viele muslime auf einem großen zentralen Platz oder einer Moschee treffen. Und heute ist der Tisch ist brechend voll mit den leckersten Sachen gedeckt und läd zum Essen ein.


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BeitragThema: Re: So leben die Kinder der Welt   So Aug 05, 2012 8:56 pm

Das Leben in den Slums von Indien

Indien ist ein Land, in dem sich viele schöne Bauten, wie von Tausend und einer Nacht, mit einfachen Stein- und Lehmbauten abwechseln und Kühe etwas heiliges sind.

Dieses Land wird durch Kasten regiert. Den Oberstand bilden die Priester. Im Wehrstand, findet man Könige, Adlige, Beamte, Krieger und Soldaten. Bauern, Händler und Handwerker, sorgen für das Volk im Nährstand. Die Arbeiter dienen den oberen Ständen.

Diese Geschichte jedoch, spielt bei den Kastenlosen Menschen Indiens.

Die Tagelöhner bieten ihre Dienste für wenig Geld in der Stadt an.

Die Rikschafahrer, fahren Touristen durch die Straßen und Gassen der großen Stadt.

Bettler sitzen vor Hauseingängen.

Und die Bettelmönche, auch Fakir genannt, bieten ihr Können feil. Der eine läuft über glühende Kohle, ein anderer über Glasscherben, andere wiederum, liegen auf Nagelbrettern oder locken mit ihrem Flötenspiel Schlangen aus einem Korb.

Außerhalb der großen Stadt, an einem großen Fluss, da sieht das Leben ganz anders aus. Eng an eng stehen dort die kleinen Hütten, welche aus Wellblech, manchmal auch nur aus Wellpappe erbaut wurden. Oder wo einfach nur Stöcke in die Erde gesteckt und mit einer Plane überzogen worden. Hier leben die Ärmsten der Armen. Die Tagelöhner und Bettler.

So auch Indira, die mit ihren Eltern, den Großeltern, einer Tante und vier Geschwistern in solch einer kleinen Hütte lebt.

Kannst Du Dir zehn Personen in einer solch kleinen Hütte vorstellen?

Wasser und Strom gibt es dort nicht. Frauen und Mädchen, holen in Schüsseln das Wasser aus dem nahegelegenen Fluss. Dann hocken sie barfüßig vor ihren Hütten und waschen ihr weniges Geschirr ab, was sie besitzen oder baden ihre kleinen Babys in dieser Wasserschüssel. Die größeren Kinder und die Erwachsenen, treffen sich am Abend unten am Fluss um sich zu reinigen. Dort wird auch gleich ihre Kleidung mit gereinigt, denn viele besitzen nur das, was sie gerade am Leibe tragen.

Besonders rein ist der Fluss allerdings nicht, denn nicht nur die Menschen baden darin. Nein auch die Kühe werden darin gereinigt. Aber auch die Abwässer der Stadt werden in ihn geleitet. Da das Wasser auch als Trinkwasser genutzt wird, werden viele Menschen krank und kleine Kinder können sogar daran sterben.

Obwohl es in diesen Slums keinen Strom gibt, besitzt Indiras Familie ein kleines Radio. Indiras jüngeren Geschwister sind nämlich Müllkinder. Auf den Müllkippen kann man manchmal solche tollen Dinge finden. Indiras Geschwister suchen dort tagein, tagaus nach brauchbaren Gegenständen, die man vielleicht noch zu Geld machen kann. Oft finden sie auch etwas zum Essen.

Ihre Oma kann ganz tolle Sachen aus den gefundenen Dingen herstellen. Besonders stolz ist Indira auf ihre Schuhe, denn nicht alle Kinder tragen dort welche. Hergestellt aus alten Autoreifen, die als Sohle dienen und anderen Plastikabfällen.

Indira und ihre Geschwister möchten gern zur Schule gehen, aber leider müssen sie ihrer Familie helfen, um zu überleben.

Aus diesem Grund, muss Indira jeden Morgen mit ihrer Mama und der Tante in eine große Fabrik gehen. Dort sitzt sie dann, an die 10 Stunden, an der Nähmaschine, um schöne Sachen für die Kinder in anderen Ländern zu nähen. Sie selbst, wünscht sich auch so schöne Kleider. Sie trägt aber noch immer ihren zerschlissenen Sari, da sie sich diese schönen Kleider nie und nimmer leisten kann.

Ihr Papa fährt als Rikschafahrer Touristen durch die große Stadt und der Bruder geht an einen Ort wo Steine für den Bau hergestellt werden. Einmal stellt er Steine her, indem er Lehm in eine viereckige Form presst, die dann in die Sonne gelegt werden um dort zu trocknen. Ein anderes Mal, schleppt er sie dorthin wo sie gerade gebraucht werden. Diese Last drückt ihn fast zu Boden. Wieder einmal wird seine Trage mit Steinen beladen. Dann legt er sich den Tragegurt an die Stirn und schleppt seine Last vorbei an den Fakiren, Bettlern und meditierenden Yogis, die an den Straßenrändern sitzen.

Abends jedoch, wenn die ganze Familie sich, nach getanem Tagwerk, wieder in der Hütte trifft, geschieht nicht mehr sehr viel, denn dann sind alle so müde, dass sie ihre Matten auf der Erde ausrollen und sofort einschlafen.


Zuletzt von Denkzeit am Do Mai 18, 2017 4:39 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: So leben die Kinder der Welt   So Aug 05, 2012 8:58 pm

Bajau der Perlentaucher

Entlang der schneeweißen Strände, wo das blaugrün schillernde Wasser den weißen Sand küsst und sich neigende Palmen im Wasser spiegeln, dort entlang soll unsere Suche gehen.

Kinder sausen mit ihren selbst gebauten Katamaranen über das Meer, oder Schnorcheln durch das Wasser, um die bunte Vielfalt der Tiere und Pflanzen im Meer zu bewundern.

Von Weitem kann man die Fangflotte der Insulaner sehen, wie sie mit ihren großen Segeln auf das Land zusteuern. Andernorts stehen Fischer bauchtief im Wasser, und in der Hand halten sie lange Stangen. Mit einem Ruck, erscheinen biegsame Ruten, an denen Netze befestigt sind. Die gefangenen Fische, bieten dann Frauen auf dem Markt zum Kauf an. So ein Markt sieht dort ganz anders aus als bei uns. Auf Sandplätzen direkt am Meer, wo sich das Dorfleben auch abspielt, wird der Fisch verkauft. Aber nicht nur Fisch gibt es dort zu kaufen, sondern auch selbst geerntetes wie Bananen und Kokosnüsse.

Die Kokosernte übernehmen die jungen Burschen. Schnell erklimmen sie die hohen Palmen.

Aber unsere Reise soll noch weiter gehen.

Dort, ganz weit hinten, kann man sie schon sehen, die Pfahlbauten, die bis ins Wasser der Südsee gebaut wurden.

Wir sind bei den Perlentauchern, welche man auch Seezigeuner nennt.

So heißen sie, weil sie bis zu 60 Prozent ihrer Zeit unter Wasser verbringen.

Das ist fast soviel wie ein Seeotter.

Das Leben dieser Menschen ist recht einfach. Gerade sind sie dabei ein neues Haus zu bauen. Das Gerüst aus stabilen Stäben steht schon. Dieses Haus ist recht groß und langgezogen, wie all die anderen Häuser hier. Im vorderen Raum findet das Leben statt und im hinteren Teil des Hauses, dort werden zum Abend die aus Palmenblättern gewebten Matten zum Schlafen ausgerollt.

Bei ihrem Hausbau stehen die Dorfbewohner nicht alleine da. Das ganze Dorf hält zusammen. Die älteren Männer, der Dorfgemeinschaft, bauen das Gerüst und die Frauen und Mädchen sitzen vor dem neuen Haus und flechten Matten aus den Palmblättern und -wedeln. Diese brauchen sie um das Dach zu decken und die Wände zu bespannen.


In der kleinen Bucht, die sich vor den Häusern ausbreitet, toben kleine Jungen im Wasser. Immer wieder tauchen sie ab, in diesem blauen und doch kristallklarem Wasser, um schon bald wieder aufzutauchen. Dieses Spiel scheint ihnen viel Vergnügen zu bereiten. Zur Begrüßung kommen Bajau und seine Freunde jubelnd an Land, um schon gleich wieder ins Wasser zu entschwinden und sich von Ammenhaien durchs Wasser ziehen zu lassen. Dieses Spiel dauert aber nicht lange an, dann sind sie gleich wieder dabei, sich auf ihr späteres Leben als Perlentaucher vorzubereiten.

Aber junge Männer und Familienväter schien es hier nicht zu geben.

Sie sind mit ihren selbstgebauten Katamaranen, aus Baumstämmen gehauenen Kanus, hinaus aufs Meer gefahren, um ihrer Arbeit nachzugehen.

Immer und immer wieder, tauchen sie bis zu 20 Metern auf den Meeresboden hinab, um dort Fische und Seegurken zu fangen, und natürlich ganz besonders nach den wertvollen Perlen zu suchen.

Die Väter und die älteren Jungen tauchen ohne Tauchausrüstung. Eine solche könnten sie sich gar nicht leisten.

An einem Band haben die Frauen viele kleine Säckchen aufgereiht, und dieses binden sich die Jungen um die Hüften. Damit springen sie dann in das Wasser, um Perle für Perle darin einzusammeln. Immer wieder tauchen sie auf, um schon bald wieder abzutauchen.

Ganze drei Minuten können sie unter Wasser bleiben. Dafür übt auch Bajau, denn er möchte auch einmal ein guter Perlentaucher werden.

Um gut unter Wasser sehen zu können, tragen sie kleine handgemachte hölzerne Schwimmbrillen, welche von den Frauen hergestellt werden.

An manchen Tagen haben sie Erfolg bei ihren Tauchgängen, an anderen sind andere Perlentaucher schneller.

Und doch scheint es ihnen großen Spaß zu machen.

Irgendwann jedoch wird ihre Lunge das nicht mehr mitmachen und doch wollen sie es nicht anders, weil sie nur dieses Leben kennen.

Am Horizont berührt die Sonne das Wasser und färbt es orangerot, und in diesem Bild bewegt sich die Flotte der Perlentaucher auf ihr Zu Hause zu, wo schon leckere Platten mit Fisch und Meeresfrüchten im Vorraum des Hauses auf die Heimkommenden warten.

Wenn sich alle gestärkt haben, rollen sie ihre Matten aus und gehen schlafen.

Wenn Bajau am anderen Morgen wieder seine Augen öffnet, dann wird er wieder in die Bucht zum Üben gehen und die Perlentaucher wieder auf das Meer hinaus fahren.


Zuletzt von Denkzeit am Do Mai 18, 2017 4:40 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Romana, das Zigeunermädchen    So Aug 19, 2012 9:28 pm

Romana, das Zigeunermädchen

Romana lebt mit ihrer Familie in Rumänien und sie gehören zum Stamm der Roma.

Romas sind Zigeuner, was soviel wie fahrendes Volk heißt. Früher fuhren die Zigeuner nämlich mit ihren Planwagen von Ort zu Ort und haben ihr Können dargeboten. Heute leben sie eingesperrt in Lagern, denn niemand möchte sie haben, weil sie dreckig sind und nur betteln. Aber keiner tut etwas um das zu ändern. Darum sieht man sie heute hinter Umzäunungen stehen, die Plan- und auch die hölzernen Wohnwagen der Romas.

Die Zigeuner mögen knallbunte Farben. Frauen tragen lange Röcke mit Volants , sowie Oberteile mit Puff- oder auch Pluderärmeln. Dazu tragen sie ein schönes Fransentuch um die Hüfte und ein Kopftuch, mit vielen Pailletten, unter dem ihr schönes schwarzes Haar hervorwallt. Am Fuß- und Handgelenk tragen sie Bändchen mit kleinen Glöckchen.

Die Männer tragen bunte Pluderhosen in Stiefel gesteckt, andere wiederum tragen schmale dunkel Hosen zu Schuhen. Ihre Oberteile sind mit schönen Borten bestickt. Aber alle tragen um ihre Taille geschlungene Bänder, in ihren Stammesfarben.

Am frühen Morgen ziehen die Zigeuner los, um in der Stadt etwas Geld zu verdienen.

Romana sitzt vorn, neben dem Vater auf dem Kutschbock des Planwagens, den ein abgemagertes Pferd zieht. Die Mutter läuft mit dem großen Bruder nebenher und ganz hinten am Planwagen ist ein Bär angebunden, der tapsig hinterherläuft.

In der Stadt angekommen, geht jeder seiner Arbeit nach.

Die Mutter liest für Geld den Leuten aus der Hand.

Romana lässt ihre traurigen braunen Kulleraugen sprechen und erbettelt sich damit essbares oder Geld. Da Zigeunerkinder immer dreckig und zerzaust aussehen, erweckt dies noch mehr Mitleid.

Der Bruder trägt seine dunkle enge Hose und seine schön geputzten Schuhe, sowie ein buntes Oberteil und eine schön bestickte bunte Weste und spielt Ziegeunerweisen. Jeder der noch etwas Geld übrig hat, wirft dieses in seinen Hut.

Der Vater jedoch zeigt Kunststücke mit seinem dressierten Bären. Viele Menschen finden dies nicht in Ordnung, weil der Bär unsägliche Qualen ausstehen muss. Er trägt einen Ring an der empfindlichsten Stelle seines Körpers, der Nase. An dem Ring ist ein Seil angebracht und damit wird der Bär gezwungen, sich aufzurichten, auf zwei Beinen zu laufen, sich zu drehen und vieles mehr. Denn wenn der Vater an dieser Leine zieht, tut das dem Bären sehr weh, und um Schmerzen zu vermeiden macht er was ihm befohlen wird. Es sieht jedoch immer so aus, als täte er es aus freien Stücken. Aber es gibt auch Menschen, die sich daran erfreuen und Geld dafür zahlen.

Am Abend ziehen die Zigeuner wieder zurück in ihr Lager. Und wenn dann in der Stadt alles ganz ruhig ist, dann hört man von weitem die Geigen der Zigeuner klingen. Zu den Zigeunerweisen tanzen die Frauen, und man hört ganz zart die Glöckchen an den Fuß- und Handgelenken klingen.
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